FAQ
Hier findest du die gängigsten Fragen und Antworten zu meiner Arbeit und einer Zusammenarbeit mit mir.
Fragenübersicht
Antworten
1. Für wen sind dein Coaching und Training besonders geeignet?
Meine Arbeit richtet sich vor allem an Führungskräfte und Investor:innen, die Englisch im Berufsalltag nutzen und ihre Kommunikation weiterentwickeln möchten.
Typische Themen sind:
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Meetings und Präsentationen auf Englisch
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Gespräche mit internationalen Kunden oder Partnern
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mehr Sicherheit in anspruchsvollen Situationen
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authentisch bleiben, auch unter Druck
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klarer und wirkungsvoller sprechen
Viele meiner Klient:innen haben bereits viel Erfahrung – und merken, dass es nicht mehr nur um Sprache geht, sondern um Haltung, Wirkung und Sicherheit.
Meine zwei beliebtesten 1:1-Programme sind:
Holding the Room
Für alle, die Englisch bereits fließend oder auf Near-Native-Niveau sprechen und in High-Stakes-Situationen überzeugender rüberkommen wollen (Pitches, Board-Meetings, Moderationen usw.). Der Fokus unserer Zusammenarbeit liegt auf Ausdruck & Präsenz, Mindset und Resonanzaufbau
Business English Boost
Für Menschen, die mehr Routine, Spontanität und Sicherheit im gesprochenen Englisch entwickeln wollen, und sich aktuell denken: "Da ruckelt es noch ordentlich im Getriebe."
Für Unternehmen biete ich auch Gruppenbegleitungen und Workshops an (online und innerhalb Deutschlands auch vor Ort).
2. Arbeitest du auch mit Anfänger:innen?
Nein. Ich arbeite mit Menschen, die bereits über gute, sehr gute oder Near-Native-Level-Englischkenntnisse verfügen.
Meine Klient:innen können sich also schon ganz gut oder auch sehr gut verständigen, wünschen sich aber mehr Sicherheit, Spontanität oder Wirkung – zum Beispiel in Meetings, Präsentationen, internationalen Projekten oder Kundengesprächen.
Wenn du unsicher bist, ob dein Niveau passt, kannst du dich jederzeit melden.
3. Arbeitest du nur online?
Die meisten Coachings finden online statt, da meine Klient:innen im gesamten DACH-Raum, teils darüber hinaus, arbeiten.
Für Unternehmen biete ich auf Anfrage auch Workshops und Intensiv-Trainings vor Ort innerhalb Deutschlands an.
Wenn du eine Zusammenarbeit für dein Team planst, schreib mir am besten direkt über das Kontaktformular.
4. Ich möchte mutiger auf Englisch sein, habe aber eine starke Sprechhemmung. Welches Programm passt zu mir?
Das hängt davon ab, wo dein Schwerpunkt liegt.
Wenn dein Englisch grundsätzlich gut (oder sehr gut) ist, du aber starke Nervosität oder Blockaden beim Sprechen erlebst, ist meist Release passend. Dort arbeiten wir vor allem an innerer Sicherheit und am Umgang mit Stressreaktionen. (Niveau C1 - C2)
Wenn du zusätzlich an Themen wie Ausdruck, Präsenz und Resonanzaufbau arbeiten möchtest, ist Holding the Room wahrscheinlich die bessere Wahl. (Niveau C1, C2, Near-Native)
Wenn es bei dir beim Englischsprechen aktuell noch ordentlich im Getriebe ruckelt und du daher zusätzlich dein Business-Englisch ausbauen und sicherer und spontaner im Berufsalltag kommunizieren möchtest, ist Business English Boost oft die bessere Wahl. Hier verbinden wir Kommunikations-Coaching mit gezieltem Sprachtraining. (Niveau B1 - B2)
Wenn du unsicher bist, klären wir das am besten in einem kurzen Gespräch.
Grundsätzlich gebe ich kein Blankoversprechen ab, dass deine Sprechhemmung nach unserer Zusammenarbeit 100% verschwunden ist. Zum einen hängt dies von unterschiedlichen Faktoren ab. Zum anderen ist es vollkommen normal, Kommunikationsmomente zu erleben, die sich nicht ganz angenehm anfühlen.
Bitte beachte, dass es sich bei meinen Programmen um Coaching handelt, nicht um Therapie, und diese keinen Ersatz für Therapie darstellen. Solltest du aktuell therapeutische Hilfe in Anspruch nehmen - besonders in Bezug auf starke Angstzustände -, möchte ich dich bitten, mit der Fachperson an deiner Seite abzuklären, ob eine Zusammenarbeit mit mir aktuell sinnvoll ist. Für weitere Rückfragen stehe ich gerne zur Verfügung.
5. Warum bin ich nervös, obwohl mein Englisch (sehr) gut ist?
Das ist eine sehr häufige Situation. Meine Klient:innen sprechen gutes oder sehr gutes Englisch, aber fühlen sich in Meetings, Präsentationen oder Verhandlungen trotzdem unsicher.
Das liegt nicht an fehlendem Wortschatz, sondern an anderen Faktoren, zum Beispiel:
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übersteigerte Erwartungen an sich selbst
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ein lauter innerer Kritiker
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mangelnde Routine
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ineffektive Vorbereitungsstrategien
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hohe Erwartungen und Druck von außen
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ungewohnte Dynamiken in internationalen Kontexten
Auf ungewohnte oder (scheinbar) bedrohliche Situationen reagiert unser Gehirn mit Abwehr. Egal, ob es sich um eine körperliche Bedrohung oder "nur" um eine soziale Bedrohung handelt. Das ist ein normaler biologischer Prozess.
Haben wir in unserer Kindheit oder Jugendzeit schlechte Erfahrungen mit ähnlichen Themen gemacht – während einer Präsentation ausgelacht werden, für Fehler beschämt oder bestraft werden, von Erziehungsberechtigten zur Zurückhaltung angehalten werden usw. –, entwickeln sich daraus Denk- und Verhaltensmuster (zum Beispiel Vermeidung, Schüchternheit, Selbstzweifel), die uns als junger Mensch beschützt haben, uns aber nun als Erwachsene schwer zu schaffen machen.
Im Coaching arbeiten wir genau an den oben genannten Punkten, damit du jede Situation sicher navigieren kannst – selbst wenn sich doch mal ein bisschen Nervosität meldet.
6. Wie werde ich sicherer in Meetings oder Präsentationen auf Englisch?
Sicherheit entsteht nicht durch neue Vokabeln oder mehr Grammatik - zumindest nicht dann, wenn du dir bereits die Basics angeeignet hast und mindestens auf einem B2-Level unterwegs bist.
Wichtig sind vor allem:
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innere Klarheit über deine Rolle
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Strategien für spontane Situationen
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Techniken, um deinen passiven Wortschatz zu aktivieren
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bewusste Kommunikation statt automatischer Reaktion
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Routinen und Strategien, um dein Englisch im Alltag lebendig zu halten
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ein sicherer Umgang mit Nervosität oder Stress
In meiner Arbeit verbinden wir gezieltes Kommunikations-Coaching mit Sprachtraining, damit du dich in deinen beruflichen Situationen sicher und selbstbewusst fühlst.
7. Welche Methoden und Techniken setzt du ein?
Meine Arbeit verbindet Kommunikations-Coaching mit gezieltem Sprachtraining.
Je nach Ziel arbeite ich unter anderem mit:
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NLP-basiertem Coaching
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Techniken zur Nervensystem-Regulation bei Nervosität oder Sprechhemmungen
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Training von realen Gesprächssituationen aus dem Berufsalltag
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gezielte Stärkung von Ausdruck und Präsenz (z.B. durch Sprechübungen und dem bewussten Einsatz von Körpersprache
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Aktivierung des Wortschatzes und Ausbau sprachlicher Flexibilität
Der Fokus liegt immer darauf, dass du dich in deinem Arbeitsalltag klar, sicher und authentisch ausdrücken kannst.
8. Was ist NLP?
NLP steht für „Neuro-Linguistisches Programmieren“. Dabei handelt es sich um einen Ansatz, der sich damit beschäftigt, wie Gedanken, Sprache, Gefühle und Verhalten zusammenwirken.
Im Coaching nutze ich NLP unter anderem, um:
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hinderliche Denkmuster sichtbar zu machen
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Stressreaktionen in bestimmten Situationen zu verändern
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neue, hilfreichere Reaktionen zu verankern
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mehr innere Sicherheit beim Sprechen zu entwickeln
Gerade bei Sprechhemmungen, einem sehr aktiven inneren Kritiker oder starkem Druck in Meetings, Präsentationen oder Pitches kann diese Arbeit sehr wirkungsvoll sein.
9. Was ist der Unterschied zwischen Sprachtraining und Kommunikations-Coaching?
Im klassischen Sprachtraining geht es vor allem um das Trainieren spezifischer Situationen mit Blick auf Wortschatz und Grammatik sowie um das Etablieren von Routinen, um das Englisch im Alltag aktiv zu halten.
Im Kommunikations-Coaching arbeiten wir zusätzlich an:
-
innerer Sicherheit beim Sprechen
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Wirkung auf andere Menschen
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Umgang mit Nervosität oder Druck
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effektiven Vorbereitungsstrategien für das nächste Meeting, die nächste Moderation usw.
-
klarer, authentischer und überzeugender Kommunikation
In meiner Arbeit verbinde ich beide Bereiche – je nachdem, was du gerade brauchst.
10. Mein Englisch ist bereits sehr gut. Lohnt sich dann ein Kommunikations-Coaching überhaupt?
Absolut.
Viele meiner Klient:innen sprechen bereits sehr gut Englisch – teils sogar auf einem Near-Native-Niveau –, merken aber trotzdem, dass sie in wichtigen Situationen nicht so wirken, wie sie es sich wünschen. Oder dass sie kein Gespür dafür haben, wie klar und überzeugend sie tatsächlich rüberkommen.
Typische Themen sind deshalb:
-
nicht spontan genug reagieren
-
sich kleiner machen als nötig
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monotone Sprachmelodie
-
unter Druck unsicher werden
-
keinen Draht zum Gegenüber aufbauen können
Hier geht es nicht um Grundlagen, sondern um Feinabstimmung, Sicherheit und gezielte Wirkung.
